Welche Nebenkosten entstehen beim Immobilienkauf?

Welche Kosten kommen beim Immobilienkauf auf mich zu?

Grundsätzlich sind die sogenannten Erwerbsnebenkosten nicht zu unterschätzen und müssen definitiv mit einkalkuliert werden. Ein pauschaler Anhaltspunkt für die Kosten liegt in der Regel zwischen 10 – 14% des notariell beurkundeten Kaufpreises. Selbstverständlich spielen bei der Höhe des Betrages verschiedene Faktoren eine Rolle.

Zu den Nebenkosten bei einem Hauskauf zählen in jedem Fall die Grunderwerbsteuer, die Notarkosten sowie die Grundbuchkosten der Baufinanzierung. Außerdem natürlich die Maklercourtage.

Die genaue Höhe der Kaufnebenkosten kann niemand genau vorhersagen, denn sie hängen von verschiedenen, individuellen Faktoren ab, wie beispielsweise dem Standort der Immobilie. 

Beim Kauf eines bereits in die Jahre gekommenen Objektes dürfen selbstverständlich in Ihrer Berechnung auch die Kosten für eventuelle Renovierungsarbeiten oder Sanierungsarbeiten nicht fehlen, denn z.B. der Tausch einer Heizung oder von Fenstern kann schnell die 10.000€ überschreiten. 

Folgend erhalten Sie eine Übersicht über die zu entrichtenden Nebenkosten: 

Die Grundbuch- und die Notarkosten liegen bei ca. 2% des Kaufpreises.

Die Maklercourtage liegt in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zwischen 3,57% – 5,95% des Kaufpreises. 

Die Grundsteuer liegt in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zwischen 5% – 6,5% – siehe Tabelle:

Grunderwerbsteuersätze der Bundesländer

Baden-Württemberg

5 %

Bayern

3,5 %

Berlin

6 %

Brandenburg

6,5 %

Bremen

5 %

Hamburg

4,5 %

Hessen

6 %

Mecklenburg-Vorpommern

5 %

Niedersachsen

5 %

Nordrhein-Westfalen

6,5 %

Rheinland-Pfalz

5 %

Saarland

6,5 %

Sachsen

3,5 %

Sachsen-Anhalt

5 %

Schleswig-Holstein

6,5 %

Thüringen

5 %

Was bei den Kaufnebenkosten unbedingt zu beachten ist

Die anfallenden Erwerbsnebenkosten werden von Banken bei der Darlehensgewährung im Regelfall nur ungern finanziert. Das heißt, diese Kosten sollten aus eigenen Mitteln bestritten werden.